Solidarität mit den streikenden Erzieherinnen und Sozialarbeiterinnen:

Soziale Arbeit ist mehr wert! Kinder sind mehr wert!


"Kinderschutz braucht Kraft und Nerven!"
Mit dieser Aussage streiken die SozialarbeiterInnen des Kommunalen Sozialdienstes und der Allgemeinen Sozialdienste in der Region Hannover gemeinsam mit den Beschäftigten im Erziehungsdienst. Seit Mai´09 wird dieser bundesweite Streik zur Erzwingung einer tariflichen Regelung zur Gesundheitsförderung geführt.

Die Partei DIE LINKE Region Hannover unterstützt die Streikenden und ihre Gewerkschaft ver.di bei der Durchsetzung ihrer Forderungen.

Mit der Aktion "Kinder sind mehr wert" haben sich die freien Träger der Kindertagesstätten am 09.06.09 mit den Streikenden solidarisiert. 5000 Kinder waren in ihren Stadtteilen unterwegs, sie waren laut und pfiffig. Die Linke freut sich über eine Ausweitung der Solidaritätsbewegung auf die freien Träger und über den Zusammenhalt der Eltern, Kinder und Erzieherinnen.

Arbeit darf nicht krankmachen!
Daher fordern die Beschäftigten von den öffentlichen Arbeitgebern im Bund und in den Kommunen tarifliche Regelungen zur Gesundheitsförderung.

Kinder brauchen Bildung!
Die Forderungen der Erzieherinnen nach kleineren Gruppen, mehr Personal, einer höheren Bezahlung bedeuten für die Kinder einen verbesserten persönlichen Bezug zu dem pädagogischen Personal und untereinander, das Stabilisieren von Vertrauensverhältnissen und eine Förderung der jungen Persönlichkeit. Damit können die Beschäftigten im Erziehungsdienst dem Bildungsauftrag und der Kindertagesstätten sowie ihren eigenen Ansprüchen an eine gute Kinderbetreuung und Förderung besser gerecht werden.

Die Eingruppierung der SozialarbeiterInnen im Allgemeinen Sozialdienst entspricht nicht der tatsächlichen Verantwortung im Kinderschutz. Der Vorrang des Kindeswohls wird von den SozialarbeiterInnen im Allgemeinen und Kommunalen Sozialdienst wahrgenommen. Die vielfältigen Aufgaben vom Umgangsrecht zur Führung einer Vormundschaft und die Hilfen zur Erziehung bedürfen einer Entlohnung, die der Verantwortung entspricht. Mehr Personal sieht DIE LINKE als notwendig an, um eine kinder- und familienorientierte Hilfe anzubieten.

Durch die Weltwirtschaftskrise werden mehr Familien in die Erwerbslosigkeit geschleudert. Arme Kinder leben immer mit armen Eltern zusammen. Die Verschärfung der sozialen Lage kann individuell von den Sozialarbeiterinnen nicht aufgefangen werden. Hierzu ist der Sozialstaat mit sozialen und bildungspolitischen Programmen gefordert.

Menschen vor Profite!
Die Krise wird durch die Kürzungen in der staatlichen Daseinsvorsorge von der Erwerbsbevölkerung bezahlt. Lassen wir uns als BürgerInnen nicht spalten, egal ob wir beschäftigt oder erwerbslos sind!
Es ist notwendig, die gesamtgesellschaftliche Verantwortung der Politik gegenüber den Privatinteressen der Wirtschaft herzustellen.

DIE LINKE sieht diesen Streik als einen der wichtigsten in der Zeit der Weltwirtschaftskrise an. Die höhere Bezahlung für die ErzieherInnen sowie für die SozialarbeiterInnen wertet die traditionellen Frauenberufe auf.

Soziale Arbeit ist mehr wert - Kinder sind mehr wert!

DIE LINKE unterstützt den Aufruf von ver.di zur zentralen Streik- Demo nach Köln am Montag, den 15.06.09.

Eure Direktkandidatin für DIE LINKE.
im Wahlkreis 43, Stadt Hannover II


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Das Jahr 2012 ist das Jahr des "Aktiven Alterns". Dieser schöne Name verschleiert weitere Rentenkürzungen. Die Rente mit 67 war erst der Anfang. Erfahren Sie mehr unter www.aktivesaltern2012.d


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