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Öffentliche Dienste sind mehr wert!
Solidarität mit den Beschäftigten und ihren Forderungen!
Mehrere Tausend Beschäftigte im Öffentlichen Dienst sind aus ganz Niedersachsen am 8. Februar
nach Hannover gekommen um für ihre Belange zu demonstrieren und den öffentlichen
Arbeitergebern vor der 3. Verhandlungsrunde Entschlossenheit zu zeigen.
In der aktuellen Tarifrunde streiken die Beschäftigten im Öffentlichen
Dienst für eine bessere Bezahlung. Doch Bund und Kommunen als Arbeitgeber
stellen sich in dieser Tarifrunde stur.
Die hannoversche Abgeordnete der Linken im Bundestag, Heidrun Dittrich,
kritisiert die Äußerungen des Regionspräsidenten Hauke Jagau, der den
Üstra-Warnstreik als »unerträglich« bezeichnete: »In seiner Eigenschaft als
Regionspräsident sollte Herr Jagau wissen, dass die leeren Kassen der Rathäuser
und Regionen durch Steuergeschenke an Großunternehmen und Privatbanken hervorgerufen
wurden. Die große Beteiligung am Warnstreik zeigt, dass die Beschäftigten im Öffentlichen
Dienst nicht mehr bereit sind, die politischen Fehlentscheidungen und die Folgen der Finanzkrise
auszubaden! Jagaus Äußerungen sind verfehlt und anti-sozial.«
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Wirksamer Kinderschutz erfordert mehr Personal
Die Sozialpolitikerin Heidrun Dittrich (Die Linke) verwies in ihrer Rede am 28. Januar 2010 im Bundestag auf die finanziellen Engpässe im sozialen Bereich.
Durch die Kürzungen bei den Jugendämtern haben diese ihren präventiven Charakter verloren.
In der Öffentlichkeit werden sie nur noch als eingreifende Behörde wahrgenommen.
Obwohl immer mehr Familien Rat suchen und die Mitarbeiter überlastet sind,
wurden die Mittel nicht aufgestockt - im Gegenteil.
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Kein Dialog ohne Partner: Wie geht es nach dem Verbot der DTP in der Türkei für die Kurdinnen und Kurden weiter?
Das türkische Verfassungsgericht hat die wichtigste kurdische Partei verboten, weil sie mit der PKK (Arbeiterpartei Kurdistans) kooperiere. Die DTP (Partei für eine demokratische Gesellschaft) war seit 2007 mit 21 Abgeordneten im türkischen Parlament vertreten und bildete die erste kurdische Fraktion in der Geschichte der Türkei. Mit Massenprotesten demonstrierten Anhänger der linken DTP in vielen Städten gegen das Verbot, die Polizei antwortete mit Panzerwagen und Tränengas.
Diskussionsveranstaltung der LINKEN Linden-Limmer:
11. Februar, Donnerstag, 19 Uhr, Freizeitheim Linden
ReferentInnen:
Mehmet Sahin, Geschäftsführer des Dialog-Kreises und Sprecher des Europäischen Friedensrat Türkei/Kurdistan.
Heidrun Dittrich, Mitglied des Deutschen Bundestages
Dr. Nick Brauns, Historiker und Journalist
Gegen die Kriminalisierung des Bündnisses "Dresden - nazifrei".
DIE LINKE. mobilisiert weiter gegen den Naziaufmarsch
Mit Unverständnis und Empörung reagierte die Bundestagsabgeordnete aus Hannover, Heidrun Dittrich (DIE LINKE.), auf die Hausdurchsuchungen in Dresden und Berlin.
In beiden Städten hatten am Dienstag Mittag Polizisten Aufrufe zu den Massenblockaden am
13. Februar beschlagnahmt, aber auch Computer mitgenommen. Die Aktion richtete sich gegen das Vorhaben des Bündnisses, am 13. Februar in Dresden den jährlichen Großaufmarsch der Neonazi-Szene durch Blockaden zu stoppen. Zu der Aktion ruft ein breites Bündnis aus Initiativen, Parteien, Jugendverbänden, Gewerkschaften wie ver.di, IG Metall, NGG und antifaschistischen Gruppen aus Dresden und der ganzen Bundesrepublik auf. Unter den Unterstützern finden sich auch prominente Künstler wie Konstantin Wecker und Bela B. von den Ärzten.
"Bei den letzten Wahlen hat die NPD zwar eine Niederlage erlitten, auf der Straße jedoch ist die militante Nazibewegung auf dem Vormarsch. Auch hier in Niedersachsen. In Dresden gelang es den Nazis letztes Jahr rund 7.000 Anhänger zu mobilisieren. Sie missbrauchen den 65. Jahrestag der Bombardierung Dresdens, um die Verbrechen des Nazi-Regimes zu leugnen und Nazi-Deutschland zum Opfer des 2. Weltkrieges umzudeuten. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Nazis mit ihren nationalistischen, geschichtsrevisionistischen und mörderischen Parolen durch Dresden marschieren.
Ich bin empört über den Versuch, ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis gegen den Naziaufmarsch im Vorfeld der Demonstration kriminalisieren zu wollen. Diese Aktion diskreditiert alle Bürgerinnen und Bürger, die aktiv gegen Rassismus, Rechtsextremismus und für Demokratie und Frieden eintreten. Das ist nicht hinnehmbar! Als Lehre aus der Geschichte wissen wir, Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! DIE LINKE. wird in Hannover daran festhalten, gemeinsam mit vielen anderen nach Dresden zu fahren. Mehrere Busse sind bereits gechartert und ich werde ebenfalls an Bord sein."
Presseinformation 21.01.2010: Anzeige gegen Dorothée Menzner
Gestern wurde die LINKE-Abgeordnete Dorothée Menzner gemeinsam mit vier Jugendlichen von der Berliner Polizei zur Feststellung ihrer Personalien auf eine Wache verbracht. Sie hatten unter anderem in Kneipen Plakate gegen den Naziaufmarsch in Dresden verteilt. Zwei der Jugendlichen wurden in Handschellen abgeführt. Alle erwartet nun eine Anzeige wegen Aufrufs zu einer Straftat. Dazu erklären die Abgeordneten Hunko, Dittrich, Binder, Gohlke, Wawzyniak, Sharma, Möller, Behrens und Koch, die ebenfalls an der Plakataktion beteiligt waren:
"Wir verurteilen diese erneute Kriminalisierung zivilen Engagements gegen Nazis aufs Schärfste. Damit sollen offenbar Menschen abgeschreckt und bereits im Vorfeld die friedlichen Proteste gegen den Naziaufmarsch in Dresden gestört werden. Es ist unerträglich, dass Jugendliche, die Zivilcourage gegen Nazis zeigen, in Handschellen abgeführt werden. Die Betroffenen können sich unserer Unterstützung sicher sein.
Wir bleiben dabei: Ziviler Ungehorsam gegen Nazis ist keine Straftat, sondern notwendig. Kommt am 13.02.2010 alle nach Dresden und beteiligt Euch an den friedlichen Protesten und Blockaden."
Presseinformation 20.01.2010 als PDF Datei downloaden
mehr Informationen
Frühkindliche Bildung abgekauft mit 150 Euro Betreuungsgeld?
Nach dem Koalitionsvertrag der CDU-FDP-Bundesregierung sollen Eltern ab 2013 zusätzlich zum Kindergeld
monatlich 150 Euro pro Kind als Betreuungsgeld erhalten, wenn sie ihre Kinder nicht in einem
Kindergarten oder einer Krippe anmelden. Das Betreuungsgeld wird nicht auf den Regelsatz der
Hartz IV-Zahlungen oder auf das Erziehungsgeld angerechnet.
Heidrun Dittrich, Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Bundestag,
kritisiert das geplante Betreuungsgeld:
"Gerade für finanziell schwache Familien wird es als Anreiz dienen, ihre Kinder von
frühkindlichen und vorschulischen Betreuungsangeboten abzuhalten!
Die mit dem Betreuungsgeld verbundenen Bedingungen können dazu führen, dass das ebenfalls
ab 2013 geltende Recht auf einen Kindergartenplatz den Eltern 'abgekauft' wird. Der Gedanke,
pro Kind 150 Euro zusätzlich zum Lebensunterhalt der Familie in der knappen Haushaltskasse
zu haben, scheint im ersten Moment für manche Eltern ein verlockender 'Rettungsanker'
zum wirtschaftlichen Überleben zu sein. Daher fordert DIE LINKE ein höheres Kindergeld,
das für Hartz IV- Empfänger anrechnungsfrei sein soll. Um Kinderarmut dauerhaft einzudämmen,
wollen wir das Kindergeld und den Kinderzuschlag zu einer bedarfsorientierten Kindergrundsicherung
weiterentwickeln."
"Die schwarz-gelbe Kinder- und Jugendpolitik ist gescheitert",
meint Heidrun Dittrich. "Mit dem Betreuungsgeld werden die
Sparmaßnahmen im Zuge der Wirtschaftskrise letztendlich auf den
Rücken unserer Kinder abgewälzt. Die Bundesregierung versucht,
über das Betreuungsgeld die Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu senken,
während die zugesagten Fördermittel für den Kita-Ausbau von den Kommunen nicht abgerufen
werden können, da diese ihre Eigenbeteiligung von
30 Prozent der Investitionskosten nicht aufbringen können."
Presseinformation 19.01.2010 als PDF Datei downloaden
Artikel: Gemeinsam lernen - von Anfang an! Gebührenfreie Bildung für alle!
Klausurberatung der Linksfraktion:
DIE LINKE. fordert Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan in diesem Jahr
In ihrer Klausurberatung hat sich die Fraktion DIE LINKE auf Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit bis zur Sommerpause verständigt. Die Abgeordneten waren sich darin einig, dass angesichts der von der CDU/CSU-FDP-Koalition für die Zeit nach der NRW-Wahl angekündigten sozialen Einschnitte eine starke Linke in Bund und Ländern nötiger denn je ist.
1. Dies gilt in gleichem Maße für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Diese Forderung der LINKEN ist zum beherrschenden Thema der gesellschaftlichen Debatte über den Afghanistan-Einsatz geworden. DIE LINKE wird deshalb entsprechende Initiativen ergreifen, damit das Jahr 2010 das Jahr des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan wird.
2. Als zentrales Projekt aller Fraktionen der Linken in Bund und Ländern geht es der LINKEN um die Wiedergewinnung des Öffentlichen, insbesondere durch die Rekommunalisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge.
3. Dem Steuersenkungswahn von Schwarz-Gelb setzt DIE LINKE eine Politik der Steuergerechtigkeit entgegen. Steuersenkungen für niedrige und mittlere Einkommen, höhere Belastungen für Vermögende, Bestverdiender, Großkonzerne. Die Umverteilung von unten nach oben muss gestoppt und umgekehrt werden.
4. Der Fall Schlecker hat es noch einmal drastisch vor Augen geführt: Leiharbeit entrechtet Beschäftigte und drückt die Löhne. DIE LINKE will die Leiharbeit zurückdrängen und sich erneut für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn einsetzen.
5. DIE LINKE bleibt dabei: Hartz IV muss weg. Wir werden Vorschläge für einen Richtungswechsel hin zu einer repressionsfreien sozialen Grundsicherung unterbreiten.
6. Laut Deutscher Rentenversicherung waren im September 2008 nur noch 7,4% aller 63- und 64jährigen in einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung. Die 2010 fällige Überprüfung der Rente erst ab 67 muss deshalb genutzt werden, um diese Rentenkürzung zu stoppen.
7. DIE LINKE wird sich für die Erhaltung und den Ausbau der solidarischen Sicherungssysteme und insbesondere für die Einführung einer Bürgerinnen- und Bürgerversicherung einsetzen. Dazu gehört eine staatliche Garantie gegen Krisenfolgen für die soziale Sicherung ebenso wie die Verhinderung von Kopfpauschale und Kapitalstock in Gesundheit und Pflege.
Mahnwache für die Opfer des Bombenangriffs von Kundus
Mitglieder der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag und Vertreter der Friedensbewegung nahmen an der Gedenkaktion für die afghanischen zivilen Opfer in Kundus am Freitag, den 18.12.2009, von 13-14 Uhr vor dem Bundeskanzleramt teil. Diese Mahnwache sollte auch die Bundeskanzlerin ermahnen, ihrer Verantwortung für die getöteten Menschen und deren Angehörigen gerecht zu werden durch ein längst überfälliges Zeichen der Trauer und des Mitgefühls.
Durch den Luftschlag der Nato am 4. September 2009 wurden in Kundus/Afghanistan nach offiziellen Angaben mindestens 142 Menschen getötet, darunter befinden sich fast nur zivile Opfer. Ihnen wurde bisher in der Öffentlichkeit und der politischen Auseinandersetzung wenig Aufmerksamkeit für Gedenken und Trauer gegeben.
Diesen Menschen wurde auf Befehl eines deutschen Militärs das Leben genommen. Die Bundeskanzlerin und ihre Regierung tragen die politische Verantwortung für diesen menschenverachtenden Militärschlag.
Die Bevölkerung in Deutschland ist in der überwiegenden Mehrheit gegen diesen Krieg in Afghanistan. DIE LINKE fordert die Kanzlerin, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen: Die Bundeswehr muss aus Afghanistan abziehen!
Beschäftigungssituation Älterer, ihre wirtschaftliche und soziale Lage
und die Rente ab 67
2007 hat die Bundesregierung beschlossen, die Regelaltersgrenze für eine
Rente wegen Alters von 2012 an schrittweise auf 67 Jahre anzuheben. Die
Rente ab 67 birgt große soziale Risiken für ältere Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer, bringt aber kaum etwas für die langfristige Finanzierbarkeit der
gesetzlichen Rentenversicherung.
Bereits heute liegt ein großer Korpus an wissenschaftlichen Studien, Literaturauswertungen
und Experteneinschätzungen vor, die starke, empirisch begründete
Zweifel daran aufkommen lassen, dass die Einführung der Rente ab 67 vertretbar
ist. Diese weisen unter anderem darauf hin, dass bereits heute nur eine
Minderheit von sieben Prozent im Alter von 64 Jahren noch eine sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung ausübt und das faktische Rentenalter (trotz Anstieg
in den vergangenen Jahren) noch deutlich unter der derzeit noch geltenden
Altersgrenze von 65 Jahren liegt. Auch zeigen sie auf, dass die Beschäftigungssituation Älterer nach wie vor
sehr schlecht ist und die Voraussetzungen in den Betrieben, die ein gesundes
und sicheres Arbeiten bis zu einem nach hinten verschobenen Renteneintritt ermöglichen
könnten, in den meisten Fällen nicht gegeben sind.
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Lohndumping bei Schlecker
Fraktion DIE LINKE. fragt nach
Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. befragten die Bundesregierung zum Lohndumping der Firma SCHLECKER. Das Ergebnis: Union und FDP weigern sich, konkret Stellung zu nehmen und gesetzlich zu handeln. Sie wollen weiter Armutslöhne mit Steuergeldern subventionieren.
Die Drogeriemarkt-Kette Schlecker verfolgt eine neue Geschäftsstrategie: Bestehende Märkte werden geschlossen und stattdessen größere sogenannte XL-Märkte eröffnet. Nicht nur Sortiment und Angebot werden neu organisiert, Schlecker will vor allem Arbeitskosten zu Lasten der Beschäftigten senken.
Nötig hätte es Firmeneigner Anton Schlecker nicht, der mit einem geschätzten Vermögen von 2,4 Milliarden Euro zu den reichsten Deutschen zählt.
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DIE LINKE. im Bundestag zeigt Flagge gegen Gewalt gegen Frauen
Die Fraktion DIE LINKE im Bundestag zeigt Flagge gegen Gewalt gegen Frauen.
Zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November hat die
Fraktion eine Erklärung verabschiedet: Sie »verurteilt jede Form von Gewalt
gegen Frauen und unterstreicht, dass eine demokratische Gesellschaft, die auf
dem Schutz der Würde des Menschen, seiner körperlichen Unversehrtheit und auf
den freien Entfaltungsmöglichkeiten des Menschen basiert, Gewalt gegen Frauen
nicht hinnehmen kann und darf.« Wie jedes Jahr beteiligt sich das Frauenplenum
an der Fahnenaktion von Terre des Femmes.
Erklärung lesen
Bildungsstreik 2009
 Heidrun Dittrich auf der Kundgebung des Bildungsbündnisses Hannover, 17.11.09
Der Bildungsstreik ist ein bundesweiter Protest gegen aktuelle Missstände und strukturelle Probleme unseres Bildungssystems.
In den kommenden Wochen und Monaten werden Studierende und SchülerInnen mit vielfältigen Aktionsformen unseren Protest zum Ausdruck bringen und Alternativen zur aktuellen Bildungspolitik aufzeigen.
Die Liste der Betroffenen und UnterstützerInnen ist lang, sie reicht von Studierenden über SchülerInnen und Auszubildende
bis zu hin zu Gewerkschaften, Lehrenden und Kunstschaffenden.
Solidarität mit dem Bildungsstreik. Für ein soziales und demokratisches Bildungssystem statt Bologna!
Termine
9. bis 18. November 2009: Global Week of Action gegen die Kommerzialisierung von Bildung
17. November 2009: Bundesweit dezentrale Bildungsstreik, Demonstrationen von Studierenden,
SchülerInnen, Auszubildenden und anderen gesellschaftlichen Gruppen
24. November: Demo zur Hochschulrektorenkonferenz in Leipzig
30. November bis 6. Dezember: Aktionswoche mit inhaltlichen Veranstaltungen und regionalen Bildungsgipfeln
10. Dezember: Demo anlässlich der Kultusministerkonferenz in Bonn.
Weitere Informationen unter: www.bildungsstreik2009.de
Schwarz-Gelb: Wesentliche Aufgaben nicht erkannt
In der Generaldebatte zur Regierungserklärung formulierte Oskar Lafontaine 19 Forderungen zur Lösung der Kernaufgaben unserer Zeit. »Die Bundeskanzlerin hat in ihrer Regierungserklärung wesentliche Aufgaben nicht erkannt, geschweige denn Lösungsvorschläge gemacht, wie diese Aufgaben zu bewältigen sind.« Die Finanzmärkte müssen reguliert und die Wirtschaft muss demokratisiert werden. Die Außenpolitik muss zum Völkerrecht zurückkehren. Wir müssen die sozialen Sicherungssysteme wieder herstellen und wir müssen Altersarmut vermeiden. Hartz IV muss endlich weg.
19 Kernforderungen der LINKEN
Afghanistan: Einmischen in die Debatte zur Mandatsverlängerung!
Vor der Anfang Dezember anstehenden Abstimmung des neuen Bundestages zur Mandatsverlängerung fordert die
Friedensbewegung den Abzug der Truppen und verweist auf die Vorschläge für ein
massives politisches und ziviles Engagement.
Dazu gibt es einen aktuellen Flyer: Flyer als PDF Flyer bestellen
Bei einem vom deutschen Kommandeur in Kundus befohlenen Luftangriff auf zwei von Taliban entführten Tanklastern ist am 4. September 2009 ein Massaker mit vielen Todesopfern angerichtet worden
Weitere Informationen unter: www.friedenskooperative.de
Mehr Demokratie wagen!
Die Linke ist für Volksentscheide, um die Abschaltung der Atomkraftwerke schnellstmöglich herbeizuführen, da diese Technologie grundsätzlich nicht beherrschbar ist und keine sichere Endlagerung existiert.
Ich halte einen Volksentscheid über die Streichung des § 218 Strafgesetzbuch (Abtreibung) für notwendig, um die Selbstbestimmung der Frau über ihren Körper durchzusetzen.
Volksentscheid ins Grundgesetz! Schicken Sie einen Appell an die Bundesregierung: www.volksentscheid.de/appell
Sechs Fragen an Heidrun Dittrich
35 der 76 Abgeordneten, die DIE LINKE im 17. Bundestag stellt, sind neu gewählte Mitglieder des Parlaments. Welche Erwartungen haben sie? Was haben sie vor? linksfraktion.de fragt nach.
Sie sind jetzt Volksvertreterin. Wie wollen Sie die Interessen der Menschen vertreten?
Auch im Bundestag entstehen politische Entscheidungen nicht im luftleeren Raum. Sie sind vor allem abhängig von den gesellschaftlichen Kräfteverhältnissen. Daher will ich neben einer konsequenten und fundierten Oppositionspolitik gegen Schwarz-Gelb vor allem versuchen, Menschen zu ermutigen, für ihre Interessen selbst aktiv zu werden. Gemeinsam mit Gewerkschaften und sozialen Bewegungen wollen wir die Verhältnisse zugunsten einer sozial gerechten Gesellschaft verändern.
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Die FH-Studierenden kämpfen für gleiche Bildungschancen
Presseerklärung 5.10.09: Mit dem Slogan "Bildungsbarrieren einreißen, Auf die Barrikaden" haben heute Studierende mit der Besetzung der Fakultät V der FH-Hannover eine neue Welle von Aktionen gegen Bildungsabbau eingeleitet. Einen Höhepunkt der geplanten Proteste soll der Bildungsstreik vom 17. November bis zum 10. Dezember 2009 bilden.
Die frisch in den Bundestag gewählte Heidrun Dittrich (DIE LINKE.) aus Hannover unterstützt die Aktivitäten der Studierenden: "Mir liegt daran, dass Realpolitik ernst macht mit Bildungs- und Chancengleichheit.
DIE LINKE fordert gebührenfreie und gute Bildung für alle, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Der Protest der Studierenden ist richtig und wichtig um Schwarz-Gelb von Anfang an deutlich zu machen, dass sie mit der drohenden Offensive gegen Bildung und Soziales auf breiten gesellschaftlichen Widerstand stoßen werden."
In den nächsten Wochen will DIE LINKE. in Hannover gemeinsam mit Studierenden, Betriebsräten, GewerkschafterInnen und Akteuren aus sozialen Bewegungen ein Bündnis gegen die Folgen der Krise und für eine solidarische Gesellschaft gründen.
Ein herzliches Dankeschön für Euren Einsatz und Euer Engagement
Liebe Freundinnen und Freunde,
Liebe Genossinnen und Genossen,
ich möchte mich für das gute Wahlergebnis bei Euch ganz herzlich bedanken!
12.886 (9,3%) Menschen haben mir als Direktkandidatin am 27. September im Wahlkreis 43 ihre Stimme gegeben.
Mein Dank gilt den linken AktivistInnen, die mit so viel Energie, Engagement und Klugheit um jede Stimme gekämpft haben!
Und ich möchte mich bei allen WählerInnen bedanken, die sich entschieden haben, der LINKEN ihre Stimme und ihr Vertrauen zu schenken.
Besonders froh macht mich natürlich auch, dass mir 18,1% der Menschen in meinem Stadtteil Limmer ihre Stimme gegeben haben. Im Wahlkreis 43 konnten wir unseren Zweitstimmenanteil auf 10,6 % im Vergleich zu 2005 verdoppeln.
DIE LINKE ist durch das Ergebnis der Bundestagswahl als Partei der sozialen Gerechtigkeit und des Friedens für die kommenden politischen und sozialen Kämpfe bundesweit und in Hannover gestärkt worden.
Die Hoffnungen und Erwartungen an DIE LINKE. sind groß. Jetzt gilt es, den Protest zu organisieren und zu verhindern, dass die Kosten der Krise auf uns abgewälzt werden!
Gemeinsam mit KollegInnen aus Betrieben, Aktiven aus Gewerkschaften und sozialen Bewegungen wollen wir in den kommenden Wochen ein Bündnis gegen die drohenden Angriffe von Schwarz-Gelb gründen.
DIE LINKE wird dafür streiten, dass es eine Millionärs- und eine Börsenumsatzsteuer gibt, dass Hartz IV und die Rente mit 67 gekippt werden. Und natürlich muss die Bundeswehr endlich aus Afghanistan abgezogen werden.
Dafür werde ich mich parlamentarisch und weiterhin außerparlamentarisch engagieren. Ich hoffe dabei weiter auf Eure Unterstützung. Denn nur gemeinsam kann und wird es uns gelingen, diese Gesellschaft zu verändern!
Eure Heidrun Dittrich
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Gemeinsam lernen - von Anfang an!
Gebührenfreie Bildung für alle!
Der Bildungsweg beginnt in Kinderkrippen, Horteinrichtungen und Kindergärten.
Diese Einrichtungen ermöglichen die gemeinschaftliche Erziehung von Kindern unterschiedlicher Herkunft. Sie sind Orte des sozialen Lernens, gemeinsamen Spielens und Entdeckens und sie sind für viele Kinder das Tor in die Gesellschaft.
lesen
Öffentliche Dienste sind mehr wert
Sparen auf dem Rücken der Beschäftigten schädigt auch die Bürgerinnen und Bürger. Denn für sie ist es wichtig, dass Feuerwehrleute motiviert und Altenpflegerinnen nicht überarbeitet sind. DIE LINKE unterstützt die Beschäftigten im öffentlichen Dienst und ihre Gewerkschaften in der aktuellen Tarifrunde.
lesen
Gesundheit nur noch für Reiche?
Die 15. Ausgabe der Fraktionszeitung KLAR ist da. Themen sind u.a. die Analyse des schwarz-gelben Koalitionsvertrages, das 10-Punkte-Sofortprogramm der neuen Fraktion DIE LINKE und Facetten der Armut in Deutschland.
lesen
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