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Schwarz-Gelb will es noch billiger:
Wie das Ehrenamt zum Billig-Job wird
Schon immer haben sich Hunderttausende in Vereinen, gemeinnützigen Organisationen oder nachbarschaftlichen Initiativen ehrenamtlich engagiert. Viele suchen bei ihrem ehrenamtlichen Engagement Geselligkeit, Gemeinschaft, Selbstentfaltung und natürlich Freude. Damit könnte es jedoch bald vorbei sein. Denn mit der "Nationalen Engagement-Strategie" der Bundesregierung ist zukünftig freiwillige Arbeit und nicht mehr selbstbestimmte Freizeitgestaltung gefragt.
Das Strategie-Papier der Merkel-Regierung sieht vor, dass ehrenamtliches Engagement ein fundamentaler Bestandteil einer auf Nachhaltigkeit angelegten Infrastrukturförderung sein soll. Was soviel bedeutet, dass aufgrund der chronisch leeren Kassen in den Kommunen, Teile des Versorgungsauftrages des Staates zukünftig nicht von regulär bezahlten Arbeitskräften, sondern von Ehrenamtlichen erfüllt werden sollen.
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Durchführung von Modellprojekten: Anfrage zur Bürgerarbeit
Die Bundesregierung hat ein Modellprojekt zu Bürgerarbeit für Bezieher von Arbeitslosengeld II aufgelegt, das zum 01.07.2010 starten sollte, ohne den Bundestag zu diesem neuartigen arbeitsmarktpolitischen Konzept zu informieren. Die Kleine Anfrage soll Klarheit über die Umsetzung bringen, vor allem dazu, was die Betroffenen erwartet. Die LINKE kritisiert Bürgerarbeit als erzwungene Beschäftigung zu Niedrigstlöhnen, die nicht über das Niveau von Hartz IV hinaus gehen.
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Keine Kürzungen des Elterngeldes!
Die Bundesregierung will das Elterngeld für Hartz IV Empfänger und für mittlere Einkommen kürzen. Wir fragen nach, welche Konsequenzen das für die Betroffenen hätte. Insbesondere wollen wir mit der KA zeigen, dass die Änderungen auch Bezieher des Kinderzuschlags trifft und vor allem Alleinerziehende massiv benachteiligt.
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Streichen bei den Reichen statt kürzen bei den Armen!
Gegen Merkels Kürzungspaket aktiv werden!
Grenzenloses Sozialdumping
80 Milliarden Euro wollen Merkel & Westerwelle bei den Armen & Familien kürzen!
Die Krisenverursacher - Finanzspekulanten, Banken & Konzerne - werden überhaupt nicht belangt!
Wie in Griechenland sollen jetzt die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Arbeitslose, Allein-erziehende, Familien und Rentner für die Finanzkrise zahlen: Leistungen für Arbeitslose werden gekürzt, Hartz IV-Beziehenden wird das Elterngeld und der Zuschuss zur Rentenversicherung gestrichen, der Heizkostenzuschuss entfällt. 15000 Arbeitsplätze im Öffentlichen Dienst werden vernichtet, außerdem drohen Gehaltskürzungen.
Streichen bei den Reichen - statt kürzen bei den Armen!
Die Rettung der Banken hat die deutschen Staatsschulden bis Ende 2009 um
99 Milliarden Euro erhöht. Auch das 750 Milliarden schwere Euro-Rettungspaket
nützt vor allem Finanzinstituten. Union und FDP weigern sich,
Krisenverursacher und -gewinnler für die Kosten verantwortlich zu machen.
Das wäre möglich - mit einer Millionärsabgabe zur Krisenbewältigung, einer gerechten Erbschaftsteuer, einem höheren Spitzensatz der Einkommensteuer, der Wiedererhebung der Vermögensteuer. sowie der Finanztransaktionssteuer.
Millionäre, Spekulanten und Banken zur Kasse!
Wir treten ein für die
1) Millionärsabgabe & Steuererhöhungen für die Profiteure der Krise,
2) Nutzung der Mehreinnahmen für Arbeit & Soziales, Bildung & Umwelt
3) einen Zinszahlungserlass zur Entschuldung der Kommunen.
Weg mit dem Sparpaket!
79% der Deutschen kritisieren Merkels & Westerwelles Sparpaket als unsozial!
Wir schlagen ein Bündnis der gesamten Opposition
mit Gewerkschaften und Sozialverbänden zur Abwehr dieses Sozialabbaus vor.
DIE LINKE vom 7. bis 9. Juli im Bundestag
In seiner letzten regulären Plenarwoche vor der Sommerpause hat sich der Bundestag gleich zweimal mit den Beitragssteigerungen in der gesetzlichen Krankenversicherung befasst, auf die sich die Bundesregierung nach neunmonatigem Streit geeinigt hat. In ihrem Gesetzentwurf zur Stärkung direkter Demokratie schlägt DIE LINKE vor, im Grundgesetz eine dreistufige Volksgesetzgebung zu verankern. Die Antworten der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion über die "Beschäftigungssituation Älterer, ihre wirtschaftliche und soziale Lage und die Rente ab 67" stehen im Mittelpunkt der Debatte am Freitag. Weitere Schwerpunkte für DIE LINKE in der laufenden Woche sind die Erleichterung der Einbürgerung, das SWIFT-Abkommen, die BAföG-Erhöhung sowie Online-Durchsuchungen.
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4,33 Millionen Arbeitslose:
Zeit zu handeln statt zu tricksen!
Die Bundestagsabgeordnete der Linken aus Hannover, Heidrun Dittrich, erklärt: "Das Scheitern der Wahl von Christian Wulff
im ersten Wahlgang zum Bundespräsidenten zeigt, dass die Merkel-Regierung am Ende ist. Noch mehr schlechte Meldungen kann
diese angeschlagene Regierung nicht gebrauchen. Deshalb fängt sie wie die vorherige Regierung an, die Arbeitslosenzahlen
schön zu rechnen. Arbeitslose, die krank sind, einen Ein-Euro-Job haben oder an Weiterbildungen teilnehmen, werden bereits
seit längerem nicht als arbeitslos gezählt. Fast alle Arbeitslosen, die älter als 58 sind, erscheinen nicht in der
offiziellen Statistik. Im Mai 2009 kam eine weitere Ausnahme hinzu: Wenn private Arbeitsvermittler tätig werden,
zählt der von ihnen betreute Arbeitslose nicht mehr als arbeitslos, obwohl er keine Arbeit hat."
Wer die tatsächliche Arbeitslosigkeit erfassen will, muss ehrlich rechnen. Dazu sagte der damalige Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD)
am 4. Juni 2009 in der Fernsehsendung Panorama: "Alles, was an Effekten durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen entsteht, wird jedes
Mal zusammen mit der Arbeitsmarktstatistik veröffentlicht. ... Ich glaube, dass man sich auf die Seriosität dieses Prozesses
verlassen kann." Wer anders rechnen wolle, könne ja "seine Zahl veröffentlichen - und dazu ein Flugblatt drucken."
"Das tun wir gern", fügt Heidrun Dittrich hinzu. Hier ist die tatsächliche Zahl, die allein auf amtlichen Daten
der Statistik der Bundesagentur für Arbeit beruht. Im Juni 2010 sind 4,33 Millionen Menschen arbeitslos. Zeit zu handeln statt zu tricksen.
| Tatsächliche Arbeitslosigkeit im Juni 2010 |
4.332.610 |
| Offizielle Arbeitslosigkeit |
3.153.300 |
| Nicht gezählte Arbeitslose |
1.179.310 |
| Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II |
ca.350.000 |
| Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I (§ 428 SGB III) |
902 |
| Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten) |
313.715 |
| Berufliche Weiterbildung |
210.444 |
| Eignungsfeststellungs- u. Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining) |
1.651 |
| Aktivierung und berufliche Eingliederung |
228.067 |
| Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose) |
36.550 |
| Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen |
2.995 |
| Kranke Arbeitslose (§126 SGB III) |
34.986 |
Bundesrat kann das Wehrrechtsänderungsgesetz 2010 noch stoppen
Die vom Bundestag beschlossene Verkürzung des Wehr- und Zivildienstes von neun auf sechs Monate bedürfe der Zustimmung des Bundesrats. Dies erklärt die Bundestagsabgeordnete der Linken, Heidrun Dittrich: "Es scheint sich abzuzeichnen, dass das Wehrrechtsänderungsgesetzt 2010 noch nicht die letzte Hürde genommen hat. Der Bundesrat kann das Gesetz wohl noch stoppen, da den Bundes- und Landesbehörden durch die Schaffung einer neuen Art von Dienst im Rahmen der für den Zivildienst vorgesehenen Auftragsverwaltung neue Aufgaben übertragen werden. Wir haben es also mit einer weitreichenden Qualitätsänderung zu tun, bei der das Grundgesetz die Zustimmung des Bundesrates vorsieht. (Artikel 87b Abs. 2 GG)"
Zu diesem Ergebnis kommt auch ein bisher unveröffentlichtes Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages, das dem Bundestagsbüro von Heidrun Dittrich vorliegt.
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Schwarz-Gelb, SPD und B90/Grüne beschließen Jobcenter-Reform auf dem Rücken der Erwerbslosen
Erklärung zur Grundgesetzänderung, 21.6.10
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Das Bundesverfassungsgericht hatte den Gesetzgeber aufgefordert,
die verfassungswidrige Organisationsform der Jobcenter - Zusammenarbeit von Bund und Kommune - zu beenden.
Stattdessen haben nun alle Parteien gegen die Stimmen der LINKEN das Grundgesetz angepasst.
Am 17. Juni hätten die Oppositionsparteien die Zweidrittelmehrheit zur Grundgesetz- änderung verhindern können.
Somit tragen SPD und Grüne die Verschärfung der Hartz IV-Gesetzgebung mit: Die Ausweitung von 69 auf 110
Optionskommunen bedeutet 110mal verschiedene Behandlung der Arbeitslosen vor Ort.
Durch die geplante Einsparung von 10 000 Stellen im Öffentlichen Dienst und die Umwandlung von
Pflicht- in Ermessensleistungen werden es die Erwerbslosen schwer haben, zu ihrem
Recht zu kommen. Bei den beschlossenen Optionskommunen fordern wir die Mitbestimmung der Betroffenen.
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Hier muss im Interesse der Erwerbslosen nachverhandelt werden - allerdings mit VertreterInnen von
Erwerbslosen-Initiativen und Gewerkschaften."Richtig wäre ein vollständig anderer Weg. Hartz IV war und ist eine historische
Fehlentscheidung und muss überwunden werden. Wir lehnen eine Zersplitterung der
Zuständigkeiten ab. Stattdessen brauchen wir eine bundesweit einheitliche Vermittlung,
Betreuung und Förderung aller Erwerbslosen und eine demokratische sowie einheitliche
Organisation in der Zuständigkeit der Bundesagentur für Arbeit. Der Bund muss auf der
Basis bundesweiter qualitativer Standards die Kosten der Unterkunft für Erwerbslose
und ihre Familien übernehmen. Dann werden die Kommunen entlastet und können das Geld
in den Ausbau der Kinderbetreuung oder andere soziale Infrastrukturprojekte stecken.
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Leiharbeit ist ungerecht! Gleiches Geld für gleiche Arbeit!
Frage an die Bundesregierung
Derzeit herrschen in der Leiharbeit katastrophale Zustände und der aktuelle Gesetzesentwurf
von Ministerin von der Leyen ist nicht geeignet, dem einen Riegel vorzuschieben.
Im Gegenteil: Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sprach im Mai auf dem Gewerkschaftskongress und erntete Zwischen- und Buhrufe, als sie ihre Position wiederholte, Zeitarbeit sei nicht grundsätzlich schlecht.
Rund 700 000 Leiharbeiter gibt es derzeit wieder in Deutschland.
In der Krise waren über 250 000 Leiharbeiter von heute auf morgen entlassen worden.
Leiharbeiter bekommen bis zu 30 Prozent weniger Geld für
den gleichen Job. Für sie gelten nicht die gleichen Arbeitsschutzbestimmungen und
sie können Gemeinschaftseinrichtungen im Betrieb nicht genauso nutzen.
Frage von Heidrun Dittrich an die Bundesregierung:
Sie haben angesprochen, dass Sie bei den Jobcentern einen Bürokratieabbau planen; das gehört zum Kahlschlag im Sozialstaat. Wenn Sie die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst verringern und für Arbeitslose, die eingegliedert werden sollen, Pflichtleistungen in Ermessensleistungen umwandeln, dann müssen wir doch Angst haben, dass viele Leistungen, die zuvor Pflichtleistungen waren, als Ermessensleistungen nicht mehr erbracht werden können.
[...] Wie wollen Sie angesichts dieses Umgangs mit Arbeitslosen und Beschäftigten Arbeitsplätze schaffen, wohl wissend, dass es bundesweit nur 485 000 offene Stellen gibt?
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Initiative der IG Metall Gleiche Arbeit - Gleiches Geld!
Antrag: Befristung von Arbeitsverhältnissen eindämmen
Antrag: Lohndumping verhindern - Leiharbeit begrenzen
Anfrage: Arbeitsmarkteffekte der Leiharbeit
Anfrage: Ausschöpfung der Mittel für Personal durch die örtlichen ARGEN
Geplante Kürzungen des Elterngeldes
Die Bundesregierung will das Elterngeld für Hartz IV Empfänger und für mittlere Einkommen kürzen. Wir fragen nach, welche Konsequenzen das für die Betroffenen hätte. Insbesondere wollen wir mit dieser Anfrage zeigen, dass die Änderungen auch Bezieher des Kinderzuschlags trifft und vor allem Alleinerziehende massiv benachteiligt.
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weitere parlamentarische Initiativen
Risiken der Altersarmut verringern Rentenbeiträge für Langzeiterwerbslose erhöhen
Die Linke fordert, dass die rentenrechtliche Absicherung von ALG II-Beziehenden deutlich verbessert werden soll, indem die Träger der Grundsicherung Rentenbeiträge in Höhe der Hälfte des Durchschnittsverdiensts abführen.
Damit auch Arbeitslosengeld- und Niedriglohnbeziehende ausreichend abgesichert sind, soll die Rente nach Mindesteinkommen entfristet und ein Existenz sichernder gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden.
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weitere parlamentarische Initiativen
Bezahlte Pflegezeit einführen - Organisation der Pflege sicherstellen
Union und SPD führten mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz eine Pflegezeit von bis zu sechs Monaten ein, allerdings unbezahlt und nur für Betriebe über 15 Beschäftigte. DIE LINKE will, dass die Pflegezeit von allen unabhängig von ihrem Einkommen in Anspruch genommen werden kann. Eine kürzere, bezahlte Pflegezeit zur Organisation der Pflege ist daher zielführend. Parallel dazu ist das Leistungsniveau der Pflegeversicherung deutlich anzuheben.
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weitere parlamentarische Initiativen
Missbrauch von Zivildienstleistenden und Weichenstellung für eine Allgemeine Dienstpflicht
Erklärung, 16. Juni 2010
Im Plenum am 11.06. 2010 erklärte der Verteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, dass er am Wehrrechtsänderungsgesetz 2010 solange festhalten werde, bis über die Abschaffung oder Aussetzung der Wehrpflicht entschieden sei. Damit geht Freiherr zu Guttenberg nicht etwa zu den Linken über und will die Wehrpflicht abschaffen, abrüsten und Auslandseinsätze beenden. Ganz im Gegenteil:
Im Wehrrechtsänderungsgesetz 2010 geht es nur scheinbar um die Verkürzung der Wehr- und Zivildienstdauer von 9 auf 6 Monate. Tatsächlich geht es bei diesem Gesetzgebungsvorhaben aber um etwas ganz Anderes wie die öffentliche Anhörung vom 14.06.2010 bewies...
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Wir zahlen nicht für eure Krise!
Das unsoziale Kürzungspaket stoppen!
Insgesamt 45.000 beteiligen sich an bundesweiten Demonstrationen in Berlin und Stuttgart
Gegen die Kürzungspolitik der schwarz-gelben Regierung gingen am 12. Juni in Berlin 20 000 und in Stuttgart über 22 000 Menschen auf die Straße.
Die Demonstrationen richteten sich dagegen, dass die Kosten der Krise
den sozial Schwachen aufgebürdet werden, die
Verursacher und Profiteure der Krise jedoch nicht zur Kasse gebeten werden.
Flugblatt: Zocker zur Kasse! (PDF)
Hintergrundinformation Millionärsteuer
Hintergrundinformation Finanztransaktionssteuer
Sparprogramm bedeutet für Arbeitslose: Armut per Gesetz! Presseerklärung, 8. Juni 2010
Bundestagsabgeordnete ruft zur Teilnahme an der Demonstration "Wir zahlen nicht für
Eure Krise" am 12. Juni in Berlin auf!
"FDP und CDU haben am Wochenende die Katze aus dem Sack gelassen. Arbeitslose tragen
die Hauptlast der Krise", so die Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE Heidrun
Dittrich. "Mit dem Wegfall des Erziehungsgeldes hat eine Hartz-IV-Familie mit Kind im 1.
Lebensjahr 300 Euro monatlich weniger im Geldbeutel. Das trifft besonders
Alleinerziehende. Arbeitslose fallen bereits nach 12 Monaten durch die Streichung der
Übergangsgelder in die Hartz-IV-Falle.
Als skandalös bezeichnete Heidrun Dittrich, dass nun die Ärmsten der Armen für die
Folgen des Casinokapitalismus aufkommen sollen. Die Deutsche Bank hat im Krisenjahr
2009 einen Gewinn von 25 Prozent erzielt. "Bei den Banken sprudeln die Gewinne, bei den
Ärmsten geht das Licht aus. Während im Sozialbereich sofort gekürzt wird, sind die
Banken, wenn überhaupt erst ab 2012 dabei", sagte Heidrun Dittrich. Außerdem kritisierte
Heidrun Dittrich die geplante Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke als
unverantwortlich. "Die Haushaltskonsolidierung darf nicht als Vorwand genommen
werden, um die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke für die Bürgerinnen und
Bürger annehmbar erscheinen zu lassen.
"Widerstand ist jetzt erste Bürgerpflicht", so Heidrun Dittrich und rief dazu auf an den
Demonstrationen "Wir zahlen nicht für Eure Krise" teilzunehmen. Unter diesem Motto
finden am 12. Juni in Berlin und Stuttgart Demonstrationen statt. Ein breites Bündnis von
Gewerkschaften, Sozialverbänden, Betriebs-und Personalräten und Arbeitsloseninitiativen
ruft zum Widerstand gegen die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung auf!
Protestaktion
gegen den Abriss des Plenarsaales des Nds. Landtags
Die Bundestagsabgeordnete Heidrun Dittrich aus Hannover unterstützt Protestaktion
gegen den Abriss des Plenarsaales des Nds. Landtags in Hannover.
Am Montag, 7.6.2010 versammelten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger
aus Niedersachsen vor dem Opernhaus, um gegen den geplanten Abriss des
1962 von dem Architekten Dieter Oesterlen erbauten Plenarsaales zu protestieren.
Mit Trommeln, Transparenten, Kundgebungen und viel Applaus des Publikums feierte
die "Initiative Bürgerbeteiligung Landtag" (Der Rote Punkt - Steht Auf!)auf dem Opernplatz
den bisherigen Erfolg ihrer Unterschriftenaktionen.
Mehr als 36.000 Bürgerinnen und Bürger aus Niedersachsen haben in den vergangenen 2 Monaten
ihre Empörung über den geplanten Abriss des Oesterlen-Plenarsaa les dokumentiert.
In Zeiten des von der Union und FDP beschlossenen Sozial- und Bildungsabbaus erscheint
vielen Menschen die Entscheidung für einen Neubau (45 Mio Euro) als
Arroganz der Macht.
Aufgebrachte Buh-Rufe der Protestierenden ertönten auch bei der Bekanntgabe der kürzlich
beschlossenen Diätenerhöhung für die Landtagsabgeordnete n, die den Landeshaushalt
um weitere Hunderttausende Euro belasten werden.
Die Bundestagsabgeordne te der Linken ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf,
sich in die Unterschriftenlisten einzutragen und sich weiterhin zahlreich an den
öffentlichen Protestaktionen zu beteiligen.
Free Gaza!
Die Blockade muss beendet werden
Presseerklärung, 6. Juni 2010
Am weltweiten Aktionstag gegen die Blockade von Gaza am 05.06.2010 auf dem Opernplatz in
Hannover,
forderte die Bundestagsabgeordnete der
Partei DIE LINKE. Heidrun Dittrich,
vor 2.500 Teilnehmern einen Stopp aller Waffenlieferungen an Israel und ein Ende der
militärischen
Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel.
Heidrun Dittrich
kritisierte scharf den Angriff auf die "Free Gaza" Schiffe,
der wie die
Blockade von Gaza gegen das Völkerrecht verstößt. Sie sprach auch den
Familien
der Opfer, darunter viele aus der Türkei, ihr Beileid aus.
Die Bundestagsabgeordnete der Linken betonte, dass es nicht um einen Glaubenskrieg geht,
sondern um die Verteidigung der Menschenrechte für die palästinensische Bevölkerung.
DIE LINKE. wird in der kommenden Woche in der aktuellen Stunde des Bundestages die Bundesregierung befragen und eine Klärung der Verantwortlichkeiten für die Völkerrechtsverletzung und das Massaker verlangen.
mehr Informationen
Friedenserklärung: Hilfe und Hoffnung für die Menschen in Gaza
Nahostkonflikt: Lösung ist nicht auf militärischem Wege zu erzielen
Pfingstwanderung für den Frieden
Wie auch in den vergangenen Jahren unterstützte der Ortsverband der Partei DIE LINKE
Springen- Wennigsen die Friedensinitiative Völksen bei der Pfingstwanderung für den
Frieden durch das Calenberger Land, südwestlich von Hannover.
Nach dem Motto "Lieber für den Frieden wandern als in den Krieg marschieren"
ging die Wanderung nach guter Tradition von Völksen nach Springe.
Die gut zweistündige Wanderung startete am Komsumplatz/Ecke Steinhauerstraße
in Völksen und ging über die Kirchstraße, das Kiebitzmoor, Südfeldstraße und Alvesroder
Straße in den Ortskern des Haufendorfes Alvesrode.
Der weitere Weg der Friedensaktivisten führte durch die
Hallerniederung zum Volkspark Springe und von dort zum Springer Marktplatz.
In ihrer Rede auf dem Marktplatz geißelte die Bundestagsabgeordnete der
Partei DIE LINKE den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Heidrun
Dittrich stellte vor ihren Zuhörern und Pressevertretern der Deister-Leine-Zeitung und
Deister Anzeiger den Zusammenhang von Finanzmarktkrise, kostspieligen Einsätzen der
Bundeswehr im Ausland und Bildung- und Sozialabbau dar.
Deshalb unterstützt Heidrun Dittrich auch die Proteste gegen das am 7. August
in Hannover stattfindende Sommerbiwak der 1.Panzerdivision.
Ob der traditionelle Ostermarsch in Hannover, die Pfingstwanderung mit der
Friedensinitiative Völksen und die alljährlichen Protestaktionen gegen das Sommerbiwak
der Bundeswehr, für Heidrun Dittrich ist es eine Selbstverständlichkeit "Signale" für
den Frieden zu setzen.
Der Pfingstsamstag endete für die Friedensfreunde beim Grillen im
linken Treffpunkt "Rotes Signal"!
Zehn Jahre Bologna-Prozess
Bachelor & Master - für alle ein Desaster!
Zehn Jahre Bologna-Prozess sind kein Grund zum Feiern, sondern Anlass zu Kritik und Protest!
Der so genannte Bologna-Prozess, die europaweite Reform der Hochschulsysteme, hat die Lern- und
Arbeitsbedingungen an den Hochschulen erheblich verschlechtert. Bolognas Anspruch die Bildungsmisere an den
Hochschulen zu lösen, ist gescheitert: Überfüllte Hörsäle, zu wenig Professoren, enormer Leistungsdruck durch ein Übermaß an Klausuren,
Anwesenheitspflicht und Frontaltunterricht, die Zusammenpressung des Stoffes aus acht in sechs Semester. Die neuen Master- und Bachelor-Studiengänge
sind überfrachtet. Bulimie-Bildung ist das Ergebnis:
Vor Klausuren wird schnell auswendig gelernt und anschließend alles wieder ausgespuckt.
Die schöne neue Campuswelt entpuppt sich als Lernfabrik und geistiger Sweatshop.
Flugblatt downloaden
Critica-Extra zum Bildungsstreik
Aufruf und Infos zum Bildungsstreik - www.bildungsstreik.net
Nicht in unserem Namen!
Keine Unterstützung für Kriegseinsätze!
Anlässlich des am 7. August 2010 in Hannover stattfindenden
Sommerbiwaks der 1. Panzerdivision ruft die Bundestagsabgeordnete
der Partei DIE LINKE., Heidrun Dittrich, zu umfangreichen Protesten
auf.
"Anlässlich ihrer Verstrickung in den Afghanistankrieg ist ein
rauschendes Fest der 1. Panzerdivision mit Bühnenshow, Tanz,
Illumination und pompösem Feuerwerk eine Verhöhnung der Opfer des
Krieges", erklärt Heidrun Dittrich (MdB).
Die 1.Panzerdivision mit ihren annähernd 19.000 SoldatInnen ist
Kernbestandteil der "Schnellen Eingreiftruppe" mit der die
Bundesrepublik ihren Afghanistaneinsatz ausweitet. Mittlerweile
fordern mehr als 80 Prozent der Bevölkerung den Abzug der
Bundeswehr aus Afghanistan.
"Der Zynismus der Landeshauptstadt Hannover ist nicht mehr zu
überbieten", so Heidrun Dittrich weiter. Hannover ist die einzige
Landeshauptstadt, die mit ihrer Partnerschaft mit der 1. Panzerdivision
derart innige Beziehungen zu einem Großverband der Bundeswehr
pflegt. Gleichzeitig ist Hannover Partnerstadt von Hiroshima und
Mitglied des BürgermeisterInnenverbandes "Mayors for Peace".
"DIE LINKE. fordert die umgehende Beendigung dieser Partnerschaft
und den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Es gibt
keinen Grund zum Feiern. Deshalb rufe ich die Bürgerinnen und Bürger
in Hannover auf, den 7.8.2010 zu einem Tag des Protestes und der
Gegenöffentlichkeit mit Kundgebungen, Demonstrationen und Aktionen
gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision zu gestalten", so die
Bundestagsabgeordnete Heidrun Dittrich.
Online-Petition des Friedensbüros unterstützen: "Nicht in unserem Namen"
Nullrunde für RentnerInnen?
Wir zahlen nicht für Eure Krise!
Demonstration in Berlin am 12. Juni
Liebe Leserin, lieber Leser,
das Ministerium für Arbeit und Soziales teilte mit, dass in diesem Sommer die
20 Millionen Rentner in Deutschland keine höheren Renten erhalten werden.
PolitikerInnen der Regierungsparteien und VertreterInnen von Unternehmerverbänden
fordern angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise, dass die Renten sogar gekürzt werden.
Es sind aber weder die abhängig Beschäftigten noch die Rentnerinnen und Rentner für die
Krise und für politische Fehlentscheidungen verantwortlich!
Ich unterstütze daher die bundesweiten Demonstrationen
am 12. Juni in Berlin und Stuttgart unter dem Motto:
Wir zahlen nicht für Eure Krise - Gemeinsam gegen Arbeitslosigkeit, Kopfpauschale und Bildungsabbau!
Flugblatt: Politik für SeniorInnen - nicht für Profite! Demografie erzwingt keinen Sozialabbau!
Bundestagsabgeordnete der Linken verurteilt die
Hinrichtung von Oppositionellen in Teheran
Presseerklärung. 10. Mai 2010
Nach Angaben der offiziellen iranischen Nachrichtenagentur IRNA wurden am 9. Mai
in Teheran fünf Gefangene hingerichtet.
Nach den Angaben handelt es sich dabei um vier politische Gefangenen die wegen Zugehörigkeit der Partei für ein Freies Leben in Kurdistan (Partiya Jiyana Azad a Kurdistanê, PJAK) verurteilt wurden. Es soll sich um die Lehrer Ferzad Kemanger, Eli Heyderiyan und Ferhad Wekili sowie um die kurdische Frauenaktivistin Sirin Elem Hulu handeln.
Der fünfte Gefangene soll Mehdi Eslamian sein, der wegen der Zugehörigkeit der Organisation Tondar verurteilt wurde.
Heidrun Dittrich, Bundestagsabgeordnete der LINKEN, verurteilt diesen Akt der
Unmenschlichkeit und fordert die iranische Regierung auf, die Repression
gegen Oppositionelle unverzüglich zu beenden, politische Gefangene frei
zulassen sowie die Pressefreiheit zu gewährleisten.
DIE LINKE im Bundestag lehnt jedoch auch entschieden die militärischen Drohungen und Sanktionen des Westens gegen den Iran, unter denen die Bevölkerung leidet, als kontraproduktiv ab.
Die Menschen im Iran haben das Recht, selbst über sich und ihre Zukunft zu entscheiden.
Die Demokratiebewegung der Bevölkerung zeigt, dass sie es wollen und sich unter Einsatz ihres
Lebens dafür einsetzen.
Schwarz-gelb lehnt Anträge zu langfristigen Sicherung
von Frauenhäusern ab Presseerklärung. 5. Mai 2010
Die Linksfraktion forderte in ihrem Antrag eine bundesweit einheitliche Finanzierung
von Frauenhäusern. Die Zuständigkeit von Ländern und Kommunen führt dazu, dass der
freie Zugang nicht für alle von Gewalt bedrohten Frauen und Kinder gewährleistet ist.
"Es ist nicht angemessen, noch länger seitens der Bundesregierung prüfen zu lassen,
wie die zukünftige Finanzierung aussehen solle", so Heidrun Dittrich,
Bundestagsabgeordnete der Linken.
"Es kann eine bundeseinheitliche Finanzierung geben, wenn der politische Wille da ist",
stellte die Fraktion der Linken fest.
"Gerade angesichts der desolaten finanziellen Lage vieler Kommunen ist eine
Finanzierung durch den Bund zwingend", betonte Heidrun Dittrich. "Die aktuell
angekündigte drastische Sparpolitik vieler Kommunen droht mit dem Aus vieler
Frauenhäuser zu enden", so Heidrun Dittrich.
Heidrun in Bewegung
Fotogalerie von der Kranznierlegung zum Tag der Befreiung. Hannover am 8. Mai 2010
Fotogalerie von der Aktion vor dem Bundeskanzleramt am 5. Mai: "Schuldenerlass für Griechenland. Solidarität mit den Streikenden!"
Fotogalerie von der Demonstration am 3. Mai 2010 in Berlin: Erneuerbare Energien statt Atomphantasien
Fotogalerie von der 1. Mai Demonstration in Hannover
Lohndiskriminierung stoppen:
77% sind 23 zu wenig Lohn für Frauen! Equal Pay Day 2010
Um das Jahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu erreichen, müssen Frauen im Durchschnitt drei Monate länger arbeiten. Frauen werden durch die Regierungspolitik von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen seit zehn Jahren wieder stärker ausgebeutet.
Niedriglöhne, Teilzeitarbeit, Mini-Jobs, schlechtere Bezahlung von Frauenberufen und offene Diskriminierung: Die Ursachen der Lohndifferenz zwischen den Geschlechtern sind bekannt. Die Bundesregierung muss endlich konkrete Gegenmaßnahmen einleiten. Doch Schwarz-Gelb beschränkt sich auf Scheinak-tivitäten. Appelle an die Wirtschaft sind genauso sinnlos, wie die weitere Prüfung von Prüfaufträgen.
DIE LINKE fordert einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn
von 10 Euro, gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige
Arbeit, ein Ende geringfügiger Beschäftigung, die Umwandlung von Mini-Jobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, die Förderung einer familienfreundlichen
Arbeitswelt, die gesetzliche Gleichstellung von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft, die Verkürzung der Arbeitszeit
für Vollbeschäftigte sowie eine eigenständige Alterssicherung
für Frauen.
Fotogalerie vom Equal Pay Day am 26. März 2010 in Berlin
Flugblatt: Lohndiskriminierung stoppen:
77% sind 23 zu wenig Lohn für Frauen!
Die Bundesregierung organisiert die Spaltung zwischen Arm und Reich
Rede vom 18.3.2010 zum Haushaltseinzelplan 17: Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Die Regierung tönt lauthals: Die Familie ist das Kernstück der Gesellschaft.
Aber wie sieht denn die Wirklichkeit aus? Können Kinder geplant werden,
wenn befristete Beschäftigungsverhältnisse zur Normalität werden?
Wird eine werdende Mutter wieder ein- gestellt, wenn ihr Arbeitsverhält- nis
durch Befristung ausgelaufen ist? Das Institut der deutschen Wirtschaft
schreibt: 41 Prozent der unter 20-Jährigen haben eine befristete Stelle;
bei den 20- bis 25-Jährigen ist es noch jeder Vierte. Ungesicherte
Arbeitsverhältnisse bedeuten unsichere Einkommen und im Allgemeinen
schlecht bezahlte Arbeit.
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Zum Ausbau von Jugendfreiwilligendiensten
Unter der Voraussetzung von Mitbestimmung und ausreichender, elternunabhängiger sozialer Absicherung (mindestens ALG II-Niveau) haben Jugendfreiwilligendienste eine wichtige gesellschaftliche und individuelle Funktion. Sie tragen bei zur Förderung eigener Fähigkeiten, zu Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein, zur Unterstützung bei der Suche nach persönlicher, gesellschaftlicher und beruflicher Orientierung und ermutigen zu Partizipation in der Gesellschaft.
Im Koalitionsvertrag vereinbarten CDU/CSU und FDP jüngst, die Jugendfreiwilligendienste qualitativ und quantitativ zu stärken. DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, diese Zielsetzung ernst zu nehmen. Im Rahmen der von der Bundesregierung geplanten Änderung des Zivildienstgesetzes ab 2011 sollen die Bundeszuschüsse für die Freiwilligendienste jedoch nicht angehoben, sondern nur die bisherige Förderung auf mehr Plätze verteilt werden. Dies wird insgesamt nicht zu mehr, sondern zu weniger Freiwilligendienstplätzen führen.
DIE LINKE warnt ausdrücklich davor, die in Diskussion stehende Streichung des Absatzes 4 im § 14c des Zivildienstgesetzes, der die Rückerstattung der Kosten für die Träger von Jugendfreiwilligendiensten regelt, umzusetzen. Für viele Träger würde dies bedeuten, dass sie keine Stellen mehr anbieten könnten.
weitere Informationen zum Jugendfreiwilligendienst
99 Jahre Internationaler Frauentag!
Heidrun Dittrich am 8. März in Hannover-Linden
Am Internationalen Frauentag verteilte Heidrun Dittrich gemeinsam mit Aktiven
der Linken in Hannover-Linden Rote Frühlings-Tulpen und Zeitschriften über den
"Internationalen Frauentag damals und heute".
Die Bürgerinnen reagierten ausnahmslos erfreut über diese Aktion.
Viele Frauen konnten ihre Fragen und Anmerkungen mit Heidrun Dittrich
persönlich diskutieren.
Die Verkäuferinnen z.B. bei Schlecker und in kleinen Geschäften, bedankten sich für
Frau Dittrichs solidarischen Worte und der Aufmunterung, den Kampf um
"Gleiche Rechte für Frauen" und gegen Lohndumping sowie Minijobs (weiterhin) zu unterstützen.
Der Kommentar einer vierköpfigen Seniorinnen-Runde, die gerade gemütlich in einem Café
zum Frühstücken saß:
"Frau Abgeordnete, Sie kommen zum richtigen Zeitpunkt. Wir planen gerade einen
3- tägigen Generalstreik der Frauen!".
Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010
Die Europäische Kommission hat das Jahr 2010 zum "Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung" ausgerufen.
Ein wirkliches Handlungsprogramm der Bundesregierung gegen Armut und soziale
Ausgrenzung ist nicht erkennbar. Ganz im Gegenteil: In jüngster Zeit überbieten
sich die Regierungsparteien mit politischen Vorstößen, die das Sozialmodell der
Republik grundlegend in Frage stellen. Die Formulierung im Nationalen Strategiepapier
des Bundesarbeits- und Sozialministerium zur Umsetzung des Jahres gegen Armut, dass
"trotz der vielfältigen politischen Maßnahmen" die Armut gewachsen sei, ist an
Zynismus kaum noch zu überbieten. Realität ist doch, dass wegen und nicht "trotz"
der Umsetzung der neoliberalen Lissabon-Strategie und der Agenda 2010 die Armut
rasant gestiegen ist. Die Lissabon-Strategie und deren Entsprechung in der Bundesrepublik,
die Agenda 2010 haben mit der Schaffung und Förderung des Niedriglohnsektors und
ungesicherten Arbeitsverhältnissen maßgeblich zum Anstieg von Armut beigetragen.
Rede zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010 (4.3.2010)
Presseinformation zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010 (5.3.2010)
Antrag: Europäisches Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010 ernst nehmen (2.3.2010)
DIE LINKE sagt NEIN zu Krieg
Lammert wirft Abgeordnete der Linken wegen stillen Gedenkens an die Kundus-Opfer raus
 
26. Februar 2010: Bei der Bundestagsdebatte über den Afghanistan-Einsatz der
Bundeswehr gedachten Abgeordnete der Linksfraktion der Opfer von
Kundus, indem sie sich still von ihren Plätzen erhoben und Schilder mit den Namen der Opfer
hoch hielten.
Als sie der Aufforderung von
Parlamentspräsident Norbert Lammert nicht nachkamen, die Plakate wieder herunterzunehmen,
schloss Lammert die Abgeordneten der Linksfraktion von der weiteren Sitzung aus.
Die Debatte wurde dann ohne die Fraktion fortgesetzt, die als einzige
den Afghanistaneinsatz ablehnt.
Trotz des Ausschlusses aus der Sitzung hat die Linksfraktion im
Bundestag an der Abstimmung über das neue Afghanistan-Mandat der
Bundeswehr teilgenommen.
DIE LINKE hat geschlossen gegen die Verlängerung des Kriegseinsatzes und gegen die
Truppenaufstockung gestimmt, die am 26.2. mit der Mehrheit von Union, SPD und FDP
beschlossen wurde - bei 429 Ja-, 111 Nein-Stimmen und 46 Enthaltungen.
Fraktion |
Ja |
Nein |
Enthaltung |
CDU/CSU |
226 |
2 |
0 |
SPD |
113 |
16 |
8 |
| FDP |
82 |
1 |
3 |
DIE LINKE |
0 |
71 |
0 |
| B90/Grüne |
8 |
21 |
35 |
Presseinformation 26.2.2010: Hannoversche Abgeordnete von CDU, FDP und SPD stimmen für weitere Kriegseinsätze in Afghanistan
Flugblatt: Abstimmungsverhalten nach Bundesländern
Video ansehen
Hartz IV ist Armut per Gesetz - Hartz IV muss weg!
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Die Hartz-IV- Regelsätze sind verfassungswidrig.
Die Bundesregierung muss die Regelsätze für rund 6,7 Millionen Hartz-IV-Beziehende neu berechnen -
eine Ohrfeige für SPD und Grüne, aber auch für CDU, CSU und FDP, die Hartz IV vor fünf Jahren beschlossen hatten.
Sie sind betroffen? Wir erklären, was Sie jetzt wissen müssen
Fotos von der Linksjugend [solid]-Aktion in Berlin am 25.2.2010
1500 Arbeitsplätze stehen in der Region Hannover auf dem Spiel
Die Beschäftigten von EDC (ehemals Polygram) fürchten um ihre Arbeitsplätze.
Seit 111 Jahren produzieren sie Schallplatten und CD`s in der Region Hannover.
Unter der Überschrift "Wir wollen eine Zukunft!" luden EDC-Betriebsräte,
Vertrauensleute und die IG BCE Hannover zu einer Kundgebung mit anschließender
Unterschriftenaktion ein. Zahlreiche KollegInnen nahmen an der Aktion am 24. Februar teil, die
sich gegen das Verhalten des jetzigen Eigentümers und des
Hauptkunden und für den Erhalt von 1.500 Arbeitsplätzen
in der Region Hannover aussprach.
Solidaritätserklärung
Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Sabine Zimmermann, Klaus Ernst, Matthias W. Birkwald,
Heidrun Dittrich, Cornelia Möhring, Katja Kipping, Jutta Krellmann, Jörn
Wunderlich und der Fraktion DIE LINKE.
Am 8. März jährt sich der internationale Frauentag. Seine Wurzeln liegen in der
proletarischen Frauenbewegung des frühen 20. Jahrhunderts. Die Frauenrechtlerin
und Sozialistin Clara Zetkin wies damals darauf hin: Eine Emanzipation
der Frau wird es niemals geben, so lange es keinen gleichberechtigten Zugang
der Geschlechter zum Erwerbsleben in jeglicher Hinsicht gibt.
Noch heute steht eine Gleichberechtigung von Frau und Mann aus. Insbesondere
im Bereich des Arbeitsmarktes zeigt sich, dass Frauen nach wie vor deutlich
schlechter bezahlt sind, unsichere und schlecht bezahlte Arbeit erledigen
und in der Vermittlungspraxis der Bundesagentur für Arbeit benachteiligt werden.
Die Politik hat bisher völlig unzureichend auf diese Probleme reagiert.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Welches sind die fünf wichtigsten Vorhaben der Bundesregierung für den
Abbau der Benachteiligungen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt?
Stellen diese Maßnahmen sicher, dass ausreichend Kindergartenplätze zur
Verfügung stehen, und wie wird verhindert, dass Frauen nicht wie bisher vor
allem schlecht bezahlte, unsichere Minijobs und Teilzeitarbeitsplätze annehmen
müssen?
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Naziaufmarsch verhindert! Dank Massenblockaden!
Den ganzen Tag besetzten in Dresden über 12.000 Menschen bei klirrender Kälte
Straßen und Plätze, um den geplanten Naziaufmarsch zu blockieren, unter ihnen waren
auch viele Hannoveraner/innen.
Der hannoversche Kreisverband der Linken beteiligte sich mit einem
Doppeldecker an dem Buskonvoi, der mit sechs weiteren Bussen aus
Hannover nach Dresden startete.
"Die Faschisten, die zum größten Naziaufmarsch in Europa aufriefen,
konnten keinen Meter marschieren. Ich bin sehr glücklich über die
erfolgreiche antifaschistische Aktion. Dass es erstmals in Dresden
gelang, durch gesellschaftlich breit angelegte und gleichzeitig sehr
entschlossene Protestaktionen den jährlich stattfinden Naziaufmarsch
in Dresden zu verhindern, ist ein riesiger Erfolg für alle Demokratinnen
und Demokraten.", so die hannoversche Bundestagsabgeordnete Heidrun Dittrich,
die sich an den Blockaden des Bündnisses "Nazifrei - Dresden stellt sich quer!" beteiligte.
"Das so viele Menschen aus Hannover angereist sind, ist ein gutes Zeichen für unsere Stadt",
meint Heidrun Dittrich. "Allerdings haben wir auch in Hannover Probleme mit rechtsextremer
Gewalt, das letzte brutale Beispiel ist der Überfall auf einen Jugendlichen in der
Silversternacht."
Das hannoversche Bündnis gegen rechts ruft als Reaktion auf den Überfall zu
einer Mahnwache am 05. März um 18 Uhr am Kantplatz in Kleefeld und zu einer
Demonstration am 06. März um 14 Uhr am Steintorplatz auf.
Fotos von den Blockaden in Dresden am 13.2.2010
Presseinformation zu den Blockaden in Dresden am 13.2.2010
Öffentliche Dienste sind mehr wert!
Solidarität mit den Beschäftigten und ihren Forderungen!
Mehrere Tausend Beschäftigte im Öffentlichen Dienst sind aus ganz Niedersachsen am 8. Februar
nach Hannover gekommen um für ihre Belange zu demonstrieren und den öffentlichen
Arbeitergebern vor der 3. Verhandlungsrunde Entschlossenheit zu zeigen.
In der aktuellen Tarifrunde streiken die Beschäftigten im Öffentlichen
Dienst für eine bessere Bezahlung. Doch Bund und Kommunen als Arbeitgeber
stellen sich in dieser Tarifrunde stur.
Die hannoversche Abgeordnete der Linken im Bundestag, Heidrun Dittrich,
kritisiert die Äußerungen des Regionspräsidenten Hauke Jagau, der den
Üstra-Warnstreik als »unerträglich« bezeichnete: »In seiner Eigenschaft als
Regionspräsident sollte Herr Jagau wissen, dass die leeren Kassen der Rathäuser
und Regionen durch Steuergeschenke an Großunternehmen und Privatbanken hervorgerufen
wurden. Die große Beteiligung am Warnstreik zeigt, dass die Beschäftigten im Öffentlichen
Dienst nicht mehr bereit sind, die politischen Fehlentscheidungen und die Folgen der Finanzkrise
auszubaden! Jagaus Äußerungen sind verfehlt und anti-sozial.«
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Fotos vom Warnstreik am 8.2.2010 aus Berlin und Hannover
Wirksamer Kinderschutz erfordert mehr Personal
Die Sozialpolitikerin Heidrun Dittrich (Die Linke) verwies in ihrer Rede am 28. Januar 2010 im Bundestag auf die finanziellen Engpässe im sozialen Bereich.
Durch die Kürzungen bei den Jugendämtern haben diese ihren präventiven Charakter verloren.
In der Öffentlichkeit werden sie nur noch als eingreifende Behörde wahrgenommen.
Obwohl immer mehr Familien Rat suchen und die Mitarbeiter überlastet sind,
wurden die Mittel nicht aufgestockt - im Gegenteil.
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Frühkindliche Bildung abgekauft mit 150 Euro Betreuungsgeld?
Nach dem Koalitionsvertrag der CDU-FDP-Bundesregierung sollen Eltern ab 2013 zusätzlich zum Kindergeld
monatlich 150 Euro pro Kind als Betreuungsgeld erhalten, wenn sie ihre Kinder nicht in einem
Kindergarten oder einer Krippe anmelden. Das Betreuungsgeld wird nicht auf den Regelsatz der
Hartz IV-Zahlungen oder auf das Erziehungsgeld angerechnet.
Heidrun Dittrich, Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Bundestag,
kritisiert das geplante Betreuungsgeld:
"Gerade für finanziell schwache Familien wird es als Anreiz dienen, ihre Kinder von
frühkindlichen und vorschulischen Betreuungsangeboten abzuhalten!
Die mit dem Betreuungsgeld verbundenen Bedingungen können dazu führen, dass das ebenfalls
ab 2013 geltende Recht auf einen Kindergartenplatz den Eltern 'abgekauft' wird. Der Gedanke,
pro Kind 150 Euro zusätzlich zum Lebensunterhalt der Familie in der knappen Haushaltskasse
zu haben, scheint im ersten Moment für manche Eltern ein verlockender 'Rettungsanker'
zum wirtschaftlichen Überleben zu sein. Daher fordert DIE LINKE ein höheres Kindergeld,
das für Hartz IV- Empfänger anrechnungsfrei sein soll. Um Kinderarmut dauerhaft einzudämmen,
wollen wir das Kindergeld und den Kinderzuschlag zu einer bedarfsorientierten Kindergrundsicherung
weiterentwickeln."
"Die schwarz-gelbe Kinder- und Jugendpolitik ist gescheitert",
meint Heidrun Dittrich. "Mit dem Betreuungsgeld werden die
Sparmaßnahmen im Zuge der Wirtschaftskrise letztendlich auf den
Rücken unserer Kinder abgewälzt. Die Bundesregierung versucht,
über das Betreuungsgeld die Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu senken,
während die zugesagten Fördermittel für den Kita-Ausbau von den Kommunen nicht abgerufen
werden können, da diese ihre Eigenbeteiligung von
30 Prozent der Investitionskosten nicht aufbringen können."
Presseinformation 19.01.2010 als PDF Datei downloaden
Artikel: Gemeinsam lernen - von Anfang an! Gebührenfreie Bildung für alle!
Video: Heidrun Dittrich zum Thema Betreuungsgeld beim hannoverschen Lokalfernsehen h1
Klausurberatung der Linksfraktion:
DIE LINKE. fordert Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan in diesem Jahr
In ihrer Klausurberatung hat sich die Fraktion DIE LINKE auf Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit bis zur Sommerpause verständigt. Die Abgeordneten waren sich darin einig, dass angesichts der von der CDU/CSU-FDP-Koalition für die Zeit nach der NRW-Wahl angekündigten sozialen Einschnitte eine starke Linke in Bund und Ländern nötiger denn je ist.
1. Dies gilt in gleichem Maße für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Diese Forderung der LINKEN ist zum beherrschenden Thema der gesellschaftlichen Debatte über den Afghanistan-Einsatz geworden. DIE LINKE wird deshalb entsprechende Initiativen ergreifen, damit das Jahr 2010 das Jahr des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan wird.
2. Als zentrales Projekt aller Fraktionen der Linken in Bund und Ländern geht es der LINKEN um die Wiedergewinnung des Öffentlichen, insbesondere durch die Rekommunalisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge.
3. Dem Steuersenkungswahn von Schwarz-Gelb setzt DIE LINKE eine Politik der Steuergerechtigkeit entgegen. Steuersenkungen für niedrige und mittlere Einkommen, höhere Belastungen für Vermögende, Bestverdiender, Großkonzerne. Die Umverteilung von unten nach oben muss gestoppt und umgekehrt werden.
4. Der Fall Schlecker hat es noch einmal drastisch vor Augen geführt: Leiharbeit entrechtet Beschäftigte und drückt die Löhne. DIE LINKE will die Leiharbeit zurückdrängen und sich erneut für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn einsetzen.
5. DIE LINKE bleibt dabei: Hartz IV muss weg. Wir werden Vorschläge für einen Richtungswechsel hin zu einer repressionsfreien sozialen Grundsicherung unterbreiten.
6. Laut Deutscher Rentenversicherung waren im September 2008 nur noch 7,4% aller 63- und 64jährigen in einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung. Die 2010 fällige Überprüfung der Rente erst ab 67 muss deshalb genutzt werden, um diese Rentenkürzung zu stoppen.
7. DIE LINKE wird sich für die Erhaltung und den Ausbau der solidarischen Sicherungssysteme und insbesondere für die Einführung einer Bürgerinnen- und Bürgerversicherung einsetzen. Dazu gehört eine staatliche Garantie gegen Krisenfolgen für die soziale Sicherung ebenso wie die Verhinderung von Kopfpauschale und Kapitalstock in Gesundheit und Pflege.
Mahnwache für die Opfer des Bombenangriffs von Kundus
Mitglieder der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag und Vertreter der Friedensbewegung nahmen an der Gedenkaktion für die afghanischen zivilen Opfer in Kundus am Freitag, den 18.12.2009, von 13-14 Uhr vor dem Bundeskanzleramt teil. Diese Mahnwache sollte auch die Bundeskanzlerin ermahnen, ihrer Verantwortung für die getöteten Menschen und deren Angehörigen gerecht zu werden durch ein längst überfälliges Zeichen der Trauer und des Mitgefühls.
Durch den Luftschlag der Nato am 4. September 2009 wurden in Kundus/Afghanistan nach offiziellen Angaben mindestens 142 Menschen getötet, darunter befinden sich fast nur zivile Opfer. Ihnen wurde bisher in der Öffentlichkeit und der politischen Auseinandersetzung wenig Aufmerksamkeit für Gedenken und Trauer gegeben.
Diesen Menschen wurde auf Befehl eines deutschen Militärs das Leben genommen. Die Bundeskanzlerin und ihre Regierung tragen die politische Verantwortung für diesen menschenverachtenden Militärschlag.
Die Bevölkerung in Deutschland ist in der überwiegenden Mehrheit gegen diesen Krieg in Afghanistan. DIE LINKE fordert die Kanzlerin, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen: Die Bundeswehr muss aus Afghanistan abziehen!
Beschäftigungssituation Älterer, ihre wirtschaftliche und soziale Lage
und die Rente ab 67
2007 hat die Bundesregierung beschlossen, die Regelaltersgrenze für eine
Rente wegen Alters von 2012 an schrittweise auf 67 Jahre anzuheben. Die
Rente ab 67 birgt große soziale Risiken für ältere Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer, bringt aber kaum etwas für die langfristige Finanzierbarkeit der
gesetzlichen Rentenversicherung.
Bereits heute liegt ein großer Korpus an wissenschaftlichen Studien, Literaturauswertungen
und Experteneinschätzungen vor, die starke, empirisch begründete
Zweifel daran aufkommen lassen, dass die Einführung der Rente ab 67 vertretbar
ist. Diese weisen unter anderem darauf hin, dass bereits heute nur eine
Minderheit von sieben Prozent im Alter von 64 Jahren noch eine sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung ausübt und das faktische Rentenalter (trotz Anstieg
in den vergangenen Jahren) noch deutlich unter der derzeit noch geltenden
Altersgrenze von 65 Jahren liegt. Auch zeigen sie auf, dass die Beschäftigungssituation Älterer nach wie vor
sehr schlecht ist und die Voraussetzungen in den Betrieben, die ein gesundes
und sicheres Arbeiten bis zu einem nach hinten verschobenen Renteneintritt ermöglichen
könnten, in den meisten Fällen nicht gegeben sind.
weiterlesen
Lohndumping bei Schlecker
Fraktion DIE LINKE. fragt nach
Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. befragten die Bundesregierung zum Lohndumping der Firma SCHLECKER. Das Ergebnis: Union und FDP weigern sich, konkret Stellung zu nehmen und gesetzlich zu handeln. Sie wollen weiter Armutslöhne mit Steuergeldern subventionieren.
Die Drogeriemarkt-Kette Schlecker verfolgt eine neue Geschäftsstrategie: Bestehende Märkte werden geschlossen und stattdessen größere sogenannte XL-Märkte eröffnet. Nicht nur Sortiment und Angebot werden neu organisiert, Schlecker will vor allem Arbeitskosten zu Lasten der Beschäftigten senken.
Nötig hätte es Firmeneigner Anton Schlecker nicht, der mit einem geschätzten Vermögen von 2,4 Milliarden Euro zu den reichsten Deutschen zählt.
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DIE LINKE. im Bundestag zeigt Flagge gegen Gewalt gegen Frauen
Die Fraktion DIE LINKE im Bundestag zeigt Flagge gegen Gewalt gegen Frauen.
Zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November hat die
Fraktion eine Erklärung verabschiedet: Sie »verurteilt jede Form von Gewalt
gegen Frauen und unterstreicht, dass eine demokratische Gesellschaft, die auf
dem Schutz der Würde des Menschen, seiner körperlichen Unversehrtheit und auf
den freien Entfaltungsmöglichkeiten des Menschen basiert, Gewalt gegen Frauen
nicht hinnehmen kann und darf.« Wie jedes Jahr beteiligt sich das Frauenplenum
an der Fahnenaktion von Terre des Femmes.
Erklärung lesen
Bildungsstreik 2009
 Heidrun Dittrich auf der Kundgebung des Bildungsbündnisses Hannover, 17.11.09
Der Bildungsstreik ist ein bundesweiter Protest gegen aktuelle Missstände und strukturelle Probleme unseres Bildungssystems.
In den kommenden Wochen und Monaten werden Studierende und SchülerInnen mit vielfältigen Aktionsformen unseren Protest zum Ausdruck bringen und Alternativen zur aktuellen Bildungspolitik aufzeigen.
Die Liste der Betroffenen und UnterstützerInnen ist lang, sie reicht von Studierenden über SchülerInnen und Auszubildende
bis zu hin zu Gewerkschaften, Lehrenden und Kunstschaffenden.
Solidarität mit dem Bildungsstreik. Für ein soziales und demokratisches Bildungssystem statt Bologna!
Termine
9. bis 18. November 2009: Global Week of Action gegen die Kommerzialisierung von Bildung
17. November 2009: Bundesweit dezentrale Bildungsstreik, Demonstrationen von Studierenden,
SchülerInnen, Auszubildenden und anderen gesellschaftlichen Gruppen
24. November: Demo zur Hochschulrektorenkonferenz in Leipzig
30. November bis 6. Dezember: Aktionswoche mit inhaltlichen Veranstaltungen und regionalen Bildungsgipfeln
10. Dezember: Demo anlässlich der Kultusministerkonferenz in Bonn.
Weitere Informationen unter: www.bildungsstreik2009.de
Schwarz-Gelb: Wesentliche Aufgaben nicht erkannt
In der Generaldebatte zur Regierungserklärung formulierte Oskar Lafontaine 19 Forderungen zur Lösung der Kernaufgaben unserer Zeit. »Die Bundeskanzlerin hat in ihrer Regierungserklärung wesentliche Aufgaben nicht erkannt, geschweige denn Lösungsvorschläge gemacht, wie diese Aufgaben zu bewältigen sind.« Die Finanzmärkte müssen reguliert und die Wirtschaft muss demokratisiert werden. Die Außenpolitik muss zum Völkerrecht zurückkehren. Wir müssen die sozialen Sicherungssysteme wieder herstellen und wir müssen Altersarmut vermeiden. Hartz IV muss endlich weg.
19 Kernforderungen der LINKEN
Afghanistan: Einmischen in die Debatte zur Mandatsverlängerung!
Vor der Anfang Dezember anstehenden Abstimmung des neuen Bundestages zur Mandatsverlängerung fordert die
Friedensbewegung den Abzug der Truppen und verweist auf die Vorschläge für ein
massives politisches und ziviles Engagement.
Dazu gibt es einen aktuellen Flyer: Flyer als PDF Flyer bestellen
Bei einem vom deutschen Kommandeur in Kundus befohlenen Luftangriff auf zwei von Taliban entführten Tanklastern ist am 4. September 2009 ein Massaker mit vielen Todesopfern angerichtet worden
Weitere Informationen unter: www.friedenskooperative.de
Mehr Demokratie wagen!
Die Linke ist für Volksentscheide, um die Abschaltung der Atomkraftwerke schnellstmöglich herbeizuführen, da diese Technologie grundsätzlich nicht beherrschbar ist und keine sichere Endlagerung existiert.
Ich halte einen Volksentscheid über die Streichung des § 218 Strafgesetzbuch (Abtreibung) für notwendig, um die Selbstbestimmung der Frau über ihren Körper durchzusetzen.
Volksentscheid ins Grundgesetz! Schicken Sie einen Appell an die Bundesregierung: www.volksentscheid.de/appell
Sechs Fragen an Heidrun Dittrich
35 der 76 Abgeordneten, die DIE LINKE im 17. Bundestag stellt, sind neu gewählte Mitglieder des Parlaments. Welche Erwartungen haben sie? Was haben sie vor? linksfraktion.de fragt nach.
Sie sind jetzt Volksvertreterin. Wie wollen Sie die Interessen der Menschen vertreten?
Auch im Bundestag entstehen politische Entscheidungen nicht im luftleeren Raum. Sie sind vor allem abhängig von den gesellschaftlichen Kräfteverhältnissen. Daher will ich neben einer konsequenten und fundierten Oppositionspolitik gegen Schwarz-Gelb vor allem versuchen, Menschen zu ermutigen, für ihre Interessen selbst aktiv zu werden. Gemeinsam mit Gewerkschaften und sozialen Bewegungen wollen wir die Verhältnisse zugunsten einer sozial gerechten Gesellschaft verändern.
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Die FH-Studierenden kämpfen für gleiche Bildungschancen
Presseerklärung 5.10.09: Mit dem Slogan "Bildungsbarrieren einreißen, Auf die Barrikaden" haben heute Studierende mit der Besetzung der Fakultät V der FH-Hannover eine neue Welle von Aktionen gegen Bildungsabbau eingeleitet. Einen Höhepunkt der geplanten Proteste soll der Bildungsstreik vom 17. November bis zum 10. Dezember 2009 bilden.
Die frisch in den Bundestag gewählte Heidrun Dittrich (DIE LINKE.) aus Hannover unterstützt die Aktivitäten der Studierenden: "Mir liegt daran, dass Realpolitik ernst macht mit Bildungs- und Chancengleichheit.
DIE LINKE fordert gebührenfreie und gute Bildung für alle, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Der Protest der Studierenden ist richtig und wichtig um Schwarz-Gelb von Anfang an deutlich zu machen, dass sie mit der drohenden Offensive gegen Bildung und Soziales auf breiten gesellschaftlichen Widerstand stoßen werden."
In den nächsten Wochen will DIE LINKE. in Hannover gemeinsam mit Studierenden, Betriebsräten, GewerkschafterInnen und Akteuren aus sozialen Bewegungen ein Bündnis gegen die Folgen der Krise und für eine solidarische Gesellschaft gründen.
Ein herzliches Dankeschön für Euren Einsatz und Euer Engagement
Liebe Freundinnen und Freunde,
Liebe Genossinnen und Genossen,
ich möchte mich für das gute Wahlergebnis bei Euch ganz herzlich bedanken!
12.886 (9,3%) Menschen haben mir als Direktkandidatin am 27. September im Wahlkreis 43 ihre Stimme gegeben.
Mein Dank gilt den linken AktivistInnen, die mit so viel Energie, Engagement und Klugheit um jede Stimme gekämpft haben!
Und ich möchte mich bei allen WählerInnen bedanken, die sich entschieden haben, der LINKEN ihre Stimme und ihr Vertrauen zu schenken.
Besonders froh macht mich natürlich auch, dass mir 18,1% der Menschen in meinem Stadtteil Limmer ihre Stimme gegeben haben. Im Wahlkreis 43 konnten wir unseren Zweitstimmenanteil auf 10,6 % im Vergleich zu 2005 verdoppeln.
DIE LINKE ist durch das Ergebnis der Bundestagswahl als Partei der sozialen Gerechtigkeit und des Friedens für die kommenden politischen und sozialen Kämpfe bundesweit und in Hannover gestärkt worden.
Die Hoffnungen und Erwartungen an DIE LINKE. sind groß. Jetzt gilt es, den Protest zu organisieren und zu verhindern, dass die Kosten der Krise auf uns abgewälzt werden!
Gemeinsam mit KollegInnen aus Betrieben, Aktiven aus Gewerkschaften und sozialen Bewegungen wollen wir in den kommenden Wochen ein Bündnis gegen die drohenden Angriffe von Schwarz-Gelb gründen.
DIE LINKE wird dafür streiten, dass es eine Millionärs- und eine Börsenumsatzsteuer gibt, dass Hartz IV und die Rente mit 67 gekippt werden. Und natürlich muss die Bundeswehr endlich aus Afghanistan abgezogen werden.
Dafür werde ich mich parlamentarisch und weiterhin außerparlamentarisch engagieren. Ich hoffe dabei weiter auf Eure Unterstützung. Denn nur gemeinsam kann und wird es uns gelingen, diese Gesellschaft zu verändern!
Eure Heidrun Dittrich
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Gebührenfreie Bildung für alle!
Der Bildungsweg beginnt in Kinderkrippen, Horteinrichtungen und Kindergärten.
Diese Einrichtungen ermöglichen die gemeinschaftliche Erziehung von Kindern unterschiedlicher Herkunft. Sie sind Orte des sozialen Lernens, gemeinsamen Spielens und Entdeckens und sie sind für viele Kinder das Tor in die Gesellschaft.
lesen
Jetzt reden die Opfer
Erstmals sprechen Überlebende und Angehörige von Opfern über die Bombennacht von Kunduz.
Klar berichtet außerdem über das spektakuläre Urteil des Bundes- verfassungsgerichts und zieht eine erschreckende Bilanz von fünf Jahren Hartz IV.
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